Wärmebildkamera

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Gerade in stark verrauchten Räumen stellt die Kamera dem Atemschutzträger ein klares Bild zur Verfügung. So ist es möglich, meist ohne größere Schäden, auch kleinere Glutnester zu lokalisieren und gezielt zu löschen.
Aber nicht nur bei Bränden kommt die Kamera zum Einsatz, sondern auch bei vielen technischen Einsätzen wie etwa Schadstoffaustritten, zum Lokalisieren von Insektennestern, Personensuchaktionen, Wärmemessungen nach Bränden und vieles mehr! Mit 1d56e404f9Infrarotsensortechnik können sie auch in verrauchter oder stockdunkler Umgebung "sehen", um im Rauch oder Feuer eingeschlossene Personen rascher finden und retten zu können.
 
Einsatzmöglichkeiten der Wärmebildkamera
Ihr Einsatz ist z.B. möglich zur Unterstützung bei…
  • der Suche und Rettung von Personen
  • der Lagebeurteilung und Brandwache
  • der Brandstellenbeurteilung
  • der Lokalisierung des Brandherdes
  • der Identifizierung von heißen Stellen
  • der Identifizierung potenzieller Flashover -Situationen
  • Gefahrstoffunfällen
  • Flächen-, Wald- und Buschbränden
  • Überwachungsaufgaben
Funktion einer Wärmebildkamera
Jeder Körper sendet Wärmestrahlung in unterschiedlicher Intensität aus. Diese Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung) ist für das menschliche Auge nicht sichtbar (zum Teil allerdings fühlbar), hat größere Wellenlänge als sichtbares Licht und durchdringt daher besser verrauchte Umgebung. Die Wärmebildkamera ist nun im Prinzip wie eine normale elektronische Kamera für sichtbares Licht aufgebaut. Die Sensoren fangen dieses infrarote Licht auf und wandeln die Impulse in für uns sichtbare Bilder um. 
Bilder, die von Infrarotkameras erzeugt werden, liegen zunächst als Intensitätsinformation vor. Wärmebildkameras stellen diese üblicherweise in Graustufen dar, gängige Kameramodelle sind in der Lage, bis zu 256 (8 bit) Graustufen aufzulösen. Allerdings ist es für den menschlichen Betrachter nicht möglich, derart feine Graustufungen aufzulösen; es ist daher nützlich, Bilder in Falschfarben-Darstellung zu erzeugen, wozu fast alle Wärmebild-Kameras in der Lage sind. Der komplette sichtbare Farbraum des Auges bietet mehr Unterscheidung als reine (Grau-)Helligkeitsunterschiede.
Im so eingefärbten Bild ist die „Helligkeit“, die auf thermische Unterschiede hinweist, durch eine Änderung der angezeigten Farbe repräsentiert anstatt durch unterschiedliche Graustufen. Für die Einfärbung der Grauwert-Bilder stehen gewöhnlich verschiedene Farbschemata zur Verfügung.
 
Die Wärmebildkamera der Marke "active photonics", Type "HORNET micro 320", ist seit Mai 2015 durch einer Förderung des Landesfeuerwehrverbandes OÖ bei der FF Altenfelden in Verwendung und wird im TLFA-2000 mitgeführt.

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